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Tampondruck ist ein indirektes Tiefdruckverfahren.

Das Druckbild wird auf ein Klischee übertragen, wobei das Bild vertieft ist.
Die Maschine färbt das Klischee so ein, dass die Farbe nur in der Vertiefung liegt.
Der Tampon holt sich die Farbe aus der Vertiefung heraus und überträgt diese auf das zu bedruckende Teil.
Da der Tampon aus Silicon besteht, ist er als Druckbildübertrager sehr flexibel.
Der größte Vorteil des Tampondruckes ist der, dass man auch unebene Teile bedrucken kann. z.B. : Ein zylindrisches Teil kann ungefähr ein Drittel vom Umfang mit der Standardmaschine bedruckt werden. Es gibt auch Spezialanwendungen, welche rundum drucken können.
Dort wo sehr präzise und feine Druckbilder aufgebracht werden müssen liegt ein weiterer Vorteil.
In einigen Fällen kann man auch technische Bedruckung ausführen, das heißt, man verwendet keine Farbe sondern ein aktives Medium wie beispielweise
Fette, Leitkleber, Metallpasten, Süssstofffarben, Isolationsschichten u.s.w.

Der Tampondruck wird in folgenden Bereichen angewandt:

Uhrenindustrie - Brillenindustrie - Werbeartikel - Haushaltsgeräte - Bürstenindustrie - Elektonikbauteile - Kunststoffteile - Armaturen - Schmuck
und es kommen immer noch neue Bereiche hinzu.